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Hands-on & Interim

Externer & Interim-CISO

Security-Führung als Service: Wir übernehmen Strategie, Budgetverantwortung, Board-Reporting und die Steuerung Ihrer Dienstleister, dauerhaft als externer CISO oder interim, um eine Vakanz zu überbrücken. Sie kaufen Führungskompetenz auf C-Level ein, die anpackt statt nur zu beschreiben, genau in dem Umfang, den Ihr Unternehmen wirklich braucht.

Die Ausgangslage

Volle Verantwortung, halbe Stelle: das CISO-Dilemma im Mittelstand

In den meisten mittelständischen Unternehmen liegt die Informationssicherheit dort, wo sie historisch gelandet ist: beim IT-Leiter, der sie neben Betrieb, Projekten und Tagesgeschäft mitträgt. Das funktioniert eine Weile, hat aber strukturelle Grenzen. Für Strategie, Risikoentscheidungen und Board-Reporting fehlt die Zeit, für den kritischen Blick die Distanz: Wer die Systeme selbst betreibt, bewertet am Ende die eigene Arbeit. Und ohne klaren Auftrag bleibt Sicherheit das Thema, das immer hinter dem nächsten Ausfall zurücksteht.

Gleichzeitig liegt die Verantwortung für Informationssicherheit heute ausdrücklich bei der Unternehmensleitung. § 38 BSIG verpflichtet die Geschäftsleitungen der von NIS2 erfassten Einrichtungen, die Risikomanagementmaßnahmen umzusetzen und ihre Umsetzung zu überwachen; wer das versäumt, haftet der eigenen Einrichtung persönlich nach Gesellschaftsrecht. Dazu kommt eine regelmäßige Schulungspflicht: Die Leitung muss Risiken und Risikomanagement selbst beurteilen können. DORA formuliert Entsprechendes für den Finanzsektor. Diese Verantwortung bleibt bei Ihnen, ganz gleich, wie Sie die Rolle besetzen. Umso wichtiger ist, wer sie im Alltag ausfüllt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen auf dieser Position jemanden, der betriebswirtschaftlich denkt: Viele Beauftragte fordern, was das Lehrbuch verlangt, ohne zu fragen, was das Unternehmen trägt. Ein guter CISO weiß, dass Geld erst verdient werden muss, bevor man es ausgeben kann, und priorisiert Sicherheit danach, was das Geschäft wirklich schützt. Profile, die Bedrohungslage, Budget und Vorstandssprache gleichermaßen beherrschen, sind rar, und im Wettbewerb um sie konkurriert der Mittelstand mit Konzernen und Beratungshäusern.

Dazu kommt ein strukturelles Problem: Die strategische CISO-Arbeit eines mittelständischen Unternehmens füllt selten eine Vollzeitstelle. Sicherheitsstrategie, Risikoentscheidungen, Board-Reporting und Dienstleistersteuerung sind in wenigen Tagen pro Monat leistbar, wenn sie konsequent gemacht werden. Eine Vollzeitbesetzung führt deshalb fast zwangsläufig in eines von zwei Szenarien: Entweder bezahlen Sie teure Überkapazität, oder die Rolle wird mit operativen Aufgaben aufgefüllt und die Führungsarbeit bleibt liegen.

Die Wirtschaftlichkeit

Was ein eigener CISO wirklich kostet: rechnen Sie selbst

Das Bruttogehalt ist nur der sichtbare Teil der Rechnung. Wer die Kosten einer Festanstellung ehrlich vergleichen will, muss die Vollkosten ansetzen:

Arbeitgeber-Nebenkosten
Die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung kommen auf jedes Bruttogehalt obendrauf und machen bei Führungsgehältern schnell einen fünfstelligen Jahresbetrag aus.
Recruiting und Vakanz
Erfahrene CISOs werden fast immer über Personalberater besetzt, deren Honorar sich am Jahresgehalt bemisst. Dazu kommt die Vakanzzeit: Monate, in denen die Rolle unbesetzt ist, die Verantwortung der Geschäftsleitung aber weiterläuft.
Fortbildung, Zertifikate, Konferenzen
Ein CISO ist nur so gut wie sein aktuelles Lagebild. Zertifizierungen, Schulungen und Fachkonferenzen sind laufende Kosten, die bei einem externen CISO im Stundensatz enthalten sind. Dazu kommt, was sich nicht einkaufen lässt: Ein externer CISO lernt über viele Mandate hinweg und bringt Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen und Umgebungen mit, während ein interner nur die eigene Organisation sieht.
Ausfall- und Fehlbesetzungsrisiko
Urlaub, Krankheit, Kündigung: Bei einer Ein-Personen-Rolle steht dann alles. Und eine Fehlbesetzung auf C-Level kostet nicht nur das Gehalt, sondern verlorene Zeit, die im Sicherheitsprogramm niemand zurückholt.
Langfristige Bindung und Kündigungsschutz
Eine Festanstellung ist eine Bindung auf Jahre: Ein angestellter CISO genießt zu Recht Kündigungsschutz, eine Trennung bedeutet Fristen, häufig Abfindung und monatelange Unsicherheit in einer sensiblen Rolle. Ein externes Mandat passt sich dagegen dem Bedarf an und endet, wenn es nicht mehr passt, zur vereinbarten Frist.

Auf der anderen Seite steht der externe CISO: sofort verfügbar, auf Senior-Niveau ab dem ersten Tag, abgerechnet nur für tatsächlich geleistete Arbeit, skalierbar, wenn ein Audit, ein Projekt oder ein Vorfall vorübergehend mehr Kapazität verlangt, und ohne die langfristige Bindung eines Arbeitsverhältnisses. Vergleichen Sie beide Modelle mit Ihren eigenen Zahlen:

Zur Orientierung: Bei uns werden Mandate je nach Umfang und Aufgaben zwischen 120 und 200 Euro netto pro Stunde abgerechnet.

Zu den Voreinstellungen: Das Jahresgehalt von 120.000 € orientiert sich am Mittelstand; Gehaltsstudien nennen für CISOs in Deutschland je nach Quelle und Unternehmensgröße Mediane von 90.000 bis 160.000 € (Robert Half Gehaltsübersicht 2026, Gallmond CISO-Gehaltsreport 2026). Die 21 % entsprechen dem durchschnittlichen Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung nach den Beitragssätzen 2026; oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen liegt er effektiv darunter.

Eigener Vollzeit-CISO (Vollkosten)13.767 € / Monat
Externer CISO bei Ihrem Bedarf5.120 € / Monat

Erst ab etwa 10 Tagen pro Monat wäre eine Festanstellung günstiger. Bis dahin sparen Sie 8.647 € im Monat.

Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser: Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch an uns oder Dritte übertragen. Modellrechnung mit Ihren eigenen Annahmen: Alle Werte sind frei einstellbar, es fließen keine versteckten Faktoren ein. Gerechnet wird mit 8 Stunden pro Tag; nicht bezifferbare Effekte wie Vakanzzeit, Fehlbesetzungsrisiko oder Ausfallzeiten bleiben zugunsten der Festanstellung unberücksichtigt.

Unsere Leistung

Was wir als Ihr CISO übernehmen

Als externer CISO übernehmen wir die Führungsrolle vollständig, nicht nur beratend. Wir kennen den Einwand: Dann haben wir eben einen, der Schriftstücke schreibt, und es ändert sich nichts. Genau dafür sind wir nicht zu haben. Papier ist bei uns Mittel, nie Ergebnis: Wir treiben Maßnahmen bis zur Umsetzung, sitzen in der Dienstleisterverhandlung und im Krisenraum, prüfen selbst nach, ob Erkennung und Prozesse wirklich funktionieren, und messen uns an Wirkung statt an Dokumentenständen. Hands-on ist bei uns keine Paketbeschreibung, sondern die Mentalität des Hauses. Die Rolle umfasst insbesondere:

  • Sicherheitsstrategie und Jahresplanung: bedrohungsgeleitet priorisiert statt am Auditkalender entlang
  • Board-Reporting: Risiko- und Lageberichte in der Sprache der Geschäftsführung, entscheidbar aufbereitet
  • Budgetverantwortung: Sicherheitsausgaben begründen, priorisieren und gegenüber der Leitung vertreten
  • Steuerung von Dienstleistern: SOC, MSSP, Pentest-Anbieter und IT-Partner mit klaren Vorgaben führen
  • Krisenfähigkeit: Ansprechpartner der Leitung im Sicherheitsvorfall, mit eingeübter Eskalation
  • Aufsicht und Kunden: die Rolle nach außen nachweisbar besetzen, von der Kundenauditanfrage bis zur Behörde

Das Modell passt sich Ihrer Situation an: dauerhaft als fester externer CISO mit vereinbartem Monatskontingent, oder interim, um eine Vakanz zu überbrücken, bis Sie intern besetzt haben. Arbeitet bei Ihnen bereits ein Informationssicherheitsbeauftragter oder ein Sicherheitsmanager, führen wir diese Rollen fachlich, statt sie zu ersetzen. Und wenn Sie langfristig intern besetzen wollen, bauen wir die Rolle übergabefähig auf: dokumentiert, strukturiert und ohne Abhängigkeit von uns.

Zur Ehrlichkeit gehört auch: Ein externes Mandat funktioniert nicht gegen die Organisation, sondern mit ihr. Wir brauchen bei Ihnen einen verlässlichen Ansprechpartner, Fachbereiche und IT, die Informationen zuliefern, und benannte Verantwortliche, die Maßnahmen in ihren Systemen umsetzen. Diese Mitwirkung ist kein Kleingedrucktes, sondern die Bedingung dafür, dass Sicherheit bei Ihnen entsteht statt in unseren Ordnern.

Und wenn es brennt? Gerade dann zeigt sich die Stärke des Modells. Ein einzelner Angestellter ist im Ernstfall vielleicht im Urlaub, krank oder längst gekündigt. Im Mandat vereinbaren wir Erreichbarkeit für den Sicherheitsvorfall, und hinter Ihrem externen CISO steht dann unsere gesamte Incident-Response-Erfahrung: Lagebild, Eindämmung, Wiederanlauf und die Kommunikation mit Aufsicht, Kunden und Versicherung. Der Vorfall trifft Sie nicht mit einer Ein-Personen-Abwehr, sondern mit eingespielter Verstärkung.

Der Unterschied

Prämierte Führung, bedrohungsgeleitet

Bei uns bekommen Sie keinen anonymen Beraterpool, sondern ausgewiesene Führungserfahrung: Unser Gründer wurde als CISO des Jahres 2026 ausgezeichnet und hat die Rolle über Jahre in einer internationalen Unternehmensgruppe getragen, zwischen Aufsichtsanforderungen, Budgetrealität und technischem Betrieb. Diese Erfahrung kaufen Sie anteilig ein, zu einem Bruchteil der Kosten einer Vollzeitbesetzung.

Inhaltlich führen wir nach dem Ansatz, der unser ganzes Haus prägt: Threat-Informed Defense. Ihre Sicherheitsstrategie richtet sich an den Techniken realer Angreifer aus, nicht an Checklisten. Das macht Prioritäten begründbar, Budgetentscheidungen verteidigbar und Ihr Programm messbar wirksamer. Compliance mit NIS2, DORA oder ISO 27001 ist dann das Ergebnis guter Sicherheitsarbeit, nicht ihr Zweck.

Die Auswahl

Woran Sie ein tragfähiges CISO-Angebot erkennen

Der Markt für externe CISOs wächst, und die Angebote unterscheiden sich erheblich. Bevor Sie sich binden, lohnt ein nüchterner Blick auf fünf Punkte. Es sind dieselben Fragen, an denen Sie auch uns messen dürfen:

Regelmäßige, sichtbare Ergebnisse
Ein Mandat, das läuft, hinterlässt Spuren: Lageberichte, Gremientermine, nachgehaltene Maßnahmen. Wenn ein Anbieter nicht sagen kann, was Sie jeden Monat konkret in der Hand haben, kaufen Sie Verfügbarkeit statt Führung.
Klar umrissener Umfang
Was deckt das Kontingent ab, was wird zusätzlich beauftragt, und zu welchen Konditionen? Pauschale Monatsbeträge ohne Leistungsbeschreibung enden entweder in Enttäuschung oder in Nachträgen.
Saubere Verantwortlichkeiten
Wer entscheidet, wer liefert zu, wer setzt um? Ein seriöses Angebot benennt auch, was beim Kunden bleibt, allen voran die nicht delegierbare Verantwortung der Geschäftsleitung.
Fachliche Tiefe hinter der Person
Kein Einzelner beherrscht Regulatorik, Cloud-Härtung, Detection und Krisenmanagement gleichermaßen. Fragen Sie, auf welches Wissen Ihr CISO zugreifen kann, wenn es speziell wird.
Vertretung und Übergabe
Was passiert bei Urlaub, Krankheit oder Mandatsende? Dokumentation gehört in Ihre Systeme, Wissen muss übertragbar sein. Abhängigkeit ist kein Geschäftsmodell, sondern ein Warnsignal.

Unser Mandatsmodell ist entlang genau dieser Punkte gebaut: fester Umfang, feste Laufzeit, Ergebnisse, an denen wir uns messen lassen, und hinter der Person unser ganzes Haus.

Ehrliche Einordnung

Wann ein externer CISO nicht die richtige Wahl ist

So überzeugt wir von dem Modell sind: Es passt nicht für jeden. Ein externer CISO ist nicht sinnvoll, wenn:

  • Ihre Organisation so groß oder so reguliert ist, dass Sicherheitsführung ein tägliches Vollzeitgeschäft ist, mit eigenem Security-Team, eigenem SOC und ständiger Präsenz im Haus. Dann gehört die Rolle intern besetzt; wir überbrücken höchstens die Zeit bis zur Besetzung.
  • Sie jemanden suchen, der der Geschäftsleitung die Verantwortung abnimmt. Das kann kein CISO leisten, weder intern noch extern: NIS2 und DORA lassen diese Verantwortung ausdrücklich bei der Leitung.
  • die Rolle bei Ihnen vor allem tägliche operative Arbeit bedeutet: Systeme administrieren, Tickets bearbeiten, Nutzer betreuen. Dafür ist ein CISO das falsche und zu teure Werkzeug; dann passt ein Sicherheitsmanager oder eine gestärkte IT besser.
  • noch kein Fundament vorhanden ist und das Budget für eine kontinuierliche Führungsrolle fehlt. Dann bringt ein zweitägiger Strategie-Workshop mit priorisierter Roadmap mehr als ein Dauermandat.

Ob Ihr Fall dazugehört, klären wir im Erstgespräch, offen und ohne Verkaufsdruck. Wenn ein anderes Modell besser passt, sagen wir Ihnen das, und empfehlen es Ihnen auch dann, wenn wir daran nichts verdienen.

FAQ

Häufige Fragen zum externen CISO

Was macht ein externer CISO konkret in unserem Unternehmen?

Dasselbe wie ein interner, nur ohne Vollzeitstelle: Er verantwortet Ihre Sicherheitsstrategie, priorisiert Maßnahmen und Budget, berichtet an die Geschäftsleitung, steuert Ihre Dienstleister und vertritt die Rolle gegenüber Kunden, Auditoren und Behörden. Vereinbart wird ein festes Monatskontingent, das bei Bedarf, etwa im Audit oder Vorfall, vorübergehend erhöht werden kann.

Wir suchen eigentlich einen externen ISB, ISO oder ISM. Sind wir hier richtig?

Ja. CISO, ISB, ISO, ISM: Je nach Haus, Norm und Ausschreibung trägt dieselbe Rolle unterschiedliche Titel. Gemeint ist fast immer dasselbe: eine nachweisbar besetzte Verantwortung für die Informationssicherheit, von der Strategie über Richtlinien und Risiko-Reviews bis zur Begleitung von Audits und dem Kontakt zu Aufsicht und Kunden. Genau diese Rolle übernehmen wir, unabhängig davon, wie sie bei Ihnen heißt.

Wie viele Tage pro Monat brauchen wir?

Das hängt von Größe, Regulierung und Reifegrad ab. In der Praxis liegt der strategische Führungsbedarf im Mittelstand meist im Bereich weniger Tage pro Monat; in Aufbauphasen oder Projekten mehr, im eingeschwungenen Betrieb weniger. Wir starten mit einer ehrlichen Bedarfsschätzung und passen das Kontingent an die Realität an, in beide Richtungen.

Bleibt die Verantwortung trotzdem bei unserer Geschäftsleitung?

Ja. § 38 BSIG legt die Umsetzungs- und Überwachungspflicht ausdrücklich auf die Geschäftsleitung, die bei Pflichtverletzung ihrer eigenen Einrichtung persönlich haftet; DORA regelt das für den Finanzsektor entsprechend. Delegierbar ist diese Letztverantwortung nicht. Genau deshalb lohnt der externe CISO: Er macht die Verantwortung erfüllbar, indem er der Leitung entscheidbare Vorlagen, ein ehrliches Lagebild und einen nachweisbar geführten Sicherheitsprozess liefert. Und die regelmäßigen Schulungen, die das Gesetz von Geschäftsleitungen verlangt, decken wir im Mandat gleich mit ab.

Was kostet ein externer CISO?

Bei uns werden Mandate je nach Umfang und Aufgaben zwischen 120 und 200 Euro netto pro Stunde abgerechnet. Dabei gilt: Wir verkaufen keine losen Stunden, sondern ein Mandat mit festem Kontingent und fester Laufzeit, in der Regel ein Jahr, dessen Umfang Sie abnehmen und wir verantworten. Was das im Vergleich zu einer Festanstellung bedeutet, rechnen Sie oben im Break-even-Rechner mit Ihren eigenen Zahlen nach: Bei typischem Mittelstandsbedarf liegt das externe Modell deutlich unter den Vollkosten einer Vollzeitstelle.

Rechnen Sie einfach Stunden ab wie ein Freelancer?

Nein, und das ist ein Grundsatz unseres Hauses: Offene Stundenabrechnung erzeugt einen Zielkonflikt, denn der Kunde will wenige Stunden bezahlen und der Berater viele abrechnen. So entsteht nichts Gutes. Wir arbeiten deshalb ausschließlich im Mandat: ein vereinbartes Kontingent, eine feste Laufzeit, ein abgenommener Umfang, und jede Stunde muss sich im Ergebnis rechtfertigen. Der Stundensatz ist bei uns die Maßeinheit des Werts, nicht das Geschäftsmodell.

Interim oder dauerhaft: was passt wann?

Interim, wenn eine Vakanz entstanden ist und die Rolle schnell wieder handlungsfähig sein muss, etwa nach einer Kündigung oder während einer laufenden Suche. Dauerhaft, wenn eine Vollzeitbesetzung wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, Sie aber eine kontinuierlich besetzte Führungsrolle brauchen. Der Übergang ist fließend: Manches Interim-Mandat wird zum Dauermodell, manches Dauermandat endet in einer internen Besetzung, die wir mit aufgebaut haben.

Wie schnell können Sie starten?

Deutlich schneller als jede Ausschreibung: Nach einem Erstgespräch zu Lage, Erwartungen und Mandat sind wir in der Regel innerhalb weniger Wochen arbeitsfähig, bei akuten Situationen auch kurzfristiger. Die ersten Wochen gehören der Bestandsaufnahme: Threat-Profil, laufende Verpflichtungen, offene Risiken, danach steht der Fahrplan.

Schreibt ein externer CISO nicht am Ende nur Konzepte?

Diese Sorge ist berechtigt, es gibt genug Mandate, die in Dokumenten enden. Bei uns nicht: Richtlinien und Berichte sind Werkzeuge, gemessen werden wir an Wirkung. Konkret heißt das: Maßnahmen werden bis zur Umsetzung getrieben und nachgehalten, Erkennung und Notfallprozesse werden getestet statt nur beschrieben, und im Board-Reporting steht, was sich real verbessert hat, nicht, welche Dokumente entstanden sind. Hands-on ist die Mentalität, mit der wir jedes Mandat führen.

Wann ist ein externer CISO nicht sinnvoll?

Wenn Sicherheitsführung bei Ihnen ein tägliches Vollzeitgeschäft ist, etwa wegen Größe, eigenem Security-Team und SOC, gehört die Rolle intern besetzt. Wenn die Rolle vor allem operative Alltagsarbeit bedeutet, ist ein CISO das zu teure Werkzeug. Und wer sich davon verspricht, die Verantwortung der Geschäftsleitung loszuwerden, wird enttäuscht: Die bleibt rechtlich bei der Leitung. In solchen Fällen empfehlen wir im Erstgespräch das passendere Modell, vom Strategie-Workshop bis zur Interim-Überbrückung.

Ein Angestellter wäre doch immer da. Ein Externer nicht, oder?

Das Gegenteil ist oft der Fall: Eine einzeln besetzte interne Rolle ist bei Urlaub, Krankheit oder Kündigung komplett unbesetzt, und genau dann passieren Vorfälle trotzdem. Im externen Mandat vereinbaren wir die Erreichbarkeit für den Ernstfall ausdrücklich, und im Vorfall steht nicht eine Person, sondern unser Haus mit seiner Incident-Response-Erfahrung hinter Ihnen. Planbare Verfügbarkeit ist beim externen Modell eine Vertragsklausel, beim Angestellten ein Wunsch.

Machen wir uns damit nicht von Ihnen abhängig?

Nein, wenn man es richtig aufsetzt, und genau so setzen wir es auf: Strategie, Entscheidungen und Prozesse werden in Ihren Systemen dokumentiert, nicht in unseren. Richtlinien, Risikoregister und Reporting gehören Ihnen. Wollen Sie die Rolle später intern besetzen, übergeben wir geordnet und begleiten den Nachfolger auf Wunsch in der Einarbeitung.

Daniel Thomas Heessel
Daniel Thomas Heessel
Gründer & Geschäftsführer, Threat-Informed Cybersecurity Solutions GmbH

Daniel Thomas Heessel wurde als CISO des Jahres 2026 ausgezeichnet und hat als Security-Verantwortlicher einer internationalen Unternehmensgruppe Aufsichtsanforderungen und technische Realität zusammengebracht. Er ist zertifizierter ISO 27001 Senior Lead Auditor, CISSP, CISM und MITRE ATT&CK Defender.

Stand: September 2026. Governance-Pflichten verifiziert an § 38 BSIG (Gesetze im Internet), Art. 20 RL (EU) 2022/2555 und Art. 5 VO (EU) 2022/2554 (EUR-Lex).